Warum du empirische Arbeiten schreiben solltest

„Ich schreibe eine Theoriearbeit, dann muss ich nicht forschen und spare Zeit.“

So oder so ähnlich argumentieren Studierende, wenn sie sich gegen eine explizite empirische Forschungsarbeit entscheiden. Dabei ist empirisches Forschen gleich in mehrerlei Hinsicht sinnvoll. Warum erklärt dieser Beitrag.

Definition Empirie

Bevor wir zur Argumentation pro empirischer Forschung kommen, zunächst eine Definition:

Die Adjektive wissenschaftlich und systematisch entfernen empirische Forschung von Alltagshandeln. Denn empirisches Vorgehen überprüft Annahmen, bevor es Schlüsse zieht. Im Alltag ziehen wir oft zuerst unsere Schlüsse und handeln, dann denken wir darüber nach, was gegebenenfalls schiefgelaufen ist – wenn überhaupt.

Um systematische und vergleichbare Forschung zu ermöglichen, bedienen sich Wissenschaftler verschiedener Methoden. Diese untergliedern sich grob in qualitative und quantitative Methoden. Dazwischen stehen die Mixed Methods, also solche Methoden mit quantitativen und qualitativen Anteilen. Doch das ist erstmal nicht unser Thema. Es geht darum zu erklären, warum du generell empirisch arbeiten solltest. Hier kommen drei Gründe.

Grund 1: Du hast selbst etwas getan

Meiner Erfahrung nach fürchten sich viele Studierende vor fehlender Originalität in ihren Uniarbeiten. Das ist verständlich, schließlich sollen wir zumindest im konzeptionellen Teil unserer Arbeiten immer wieder auf andere Autoren verweisen. Nur dadurch machen wir deutlich, auf welche wissenschaftlichen Erkenntnisse und fundierten Meinungen wir uns beziehen. Doch wo bleibt da der eigene Anteil, den wir ja auch erbringen sollen?

Erstmal gibt es genügend Ansatzpunkte, um eigene Gedanken in wissenschaftliche Arbeiten einzubauen. Vor allem gilt dies für Kapitelzusammenfassungen, beim Rückbezug auf die Fragestellung und bei der Interpretation deiner Ergebnisse. Außerdem ist es bereits eine Eigenleistung, den Forschungsstand an deiner Fragestellung ausgerichtet darzustellen und zu interpretieren. Ich gebe jedoch zu: Zu dieser Ansicht musst du erstmal gelangen. Es ist nicht ganz so einfach, von einer originellen Leistung auszugehen, wenn hinter jedem Gedankengang ein Beleg steht. Abhilfe schafft hier empirisches Vorgehen. Führst du eine Umfrage oder Interviews durch beziehungsweise wertest du Datensätze systematisch aus, hast du etwas getan. Und das kannst du beschreiben und interpretieren. Die Empirie ist deine Eigenleistung. Damit kannst du die Angst vor zu wenig Aktivität getrost in die Ecke werfen.

Grund 2: Du lernst mehr – gerade mit Praxisbezug

Wer reflektiert, lernt. Am besten funktioniert Reflexion vor niedergeschriebenen bzw. fixierten Annahmen. Im wissenschaftlichen Arbeiten sprechen wir hier von Hypothesen. Testest du Hypothesen im Beruf, verbesserst du dich – das ist meine Überzeugung.

Empirisches Vorgehen ermöglicht es dir, Mittel und Wege zum Testen von Hypothesen kennenzulernen. Nicht zuletzt die Marktforschung nutzt wie die Wissenschaft quantitative wie qualitative Methoden. Empirisches Forschen hat folglich einen recht hohen Praxiswert.

 

Grund 3: Sie schreiben sich leichter

So viel zu den schönen Begleiteffekten empirischer Forschung. Jetzt kommt der Effizienzaspekt ins Spiel. Empirische Arbeiten schreiben sich leichter. Du hast deine empirischen Ergebnisse vorliegen und kannst zu diesen einen Text verfassen, der in der Regel 50%+ deiner Arbeit ausmacht. Dabei beschreibst du „einfach“, was du getan hast. Wie du deine Empirie geplant, durchgeführt, analysiert und evaluiert hast. Und nicht zuletzt, wie du die Ergebnisse deutest.

Der Aufbau des empirischen Teils ist stark genormt und deshalb dankbar. Außerdem beschäftigst du dich im empirischen Teil mit denselben Themen wie in der Konzeption, sodass du hier eine inhaltliche Wiederholung etablierst, mit der du Zeit sparst. Denn ganz provokativ gesagt beantwortest du deine Fragestellung in einer empirischen Arbeit doppelt. Zuerst nach dem aktuellen Forschungsstand, wobei du eine Forschungslücke oder einen erweiterten Forschungsbedarf feststellst. Und dann aus empirischer Perspektive, indem du ein begründetes Forschungssetting zur Beantwortung deiner Fragestellung aufsetzt.

Aus meiner Sicht übersteigen die Erleichterungen den scheinbaren empirischen Zusatzaufwand (Fragebogenerstellung usw.). Bei einer reinen Theoriearbeit hast du keine Handlungen, die du beschreiben kannst. Vielmehr musst du sehr tief in eine Materie eintauchen, um originelle Ergebnisse zu erzielen. Das kann auch Spaß machen, keine Frage. Bei deiner nächsten Arbeit solltest du die genannten Gründe für die Empirie dennoch berücksichtigen.

Zusammenfassung

Empirisches Arbeiten erscheint vielen Studierenden als unangemessener Zusatzaufwand. Dabei zahlt sich empirisches Forschen für dich kurz-, mittel- und langfristig aus. Denn empirische Arbeiten schreiben sich nicht nur leichter, sie bringen richtig durchgeführt auch wesentliche Lerneffekte mit sich.

Wie Schreibcoaching Studierenden zu besseren Uninoten verhilft

Das Ziel des Thesis-Blogs ist es, Studierenden Tipps für schneller geschriebene und gleichzeitig bessere Uninoten zu präsentieren. Für mich ist die Methode des Schreibcoachings hierfür elementar. Darum erkläre ich in diesem Blogpost, wie dich Schreibcoaching effizient zu besseren Uninoten führt.

Beim Thesis-Coaching zählt die Note

Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sicherlich hast du das schonmal gehört oder gelesen. Drücken wir es daher etwas anders aus: Coaching soll dir helfen, dein Potential zu entwickeln und auszuschöpfen. Entwickeln deutet auf die Nachhaltigkeit von Coaching hin, ausschöpfen auf das direkte Ergebnis eines Coachings. Im Sport ist dieses direkte Ergebnis klar, es spiegelt sich im Spielausgang wider. Die Nachhaltigkeit des Coachings wiederum zeigt sich in langfristigen Ergebnistendenzen.

Auch Schreibcoaching hat einen langfristigen Effekt. Es hilft, Schreibkompetenzen auszubauen und Sprachbewusstheit zu schaffen. Aber sind wir ehrlich: In Bezug auf deine Thesis ist dir das egal, oder? Die Thesis ist ein Pflichtspiel, da zählt die Note.

Eine Pflichtaufgabe ist sie allerdings nicht. Du spielst in deiner Thesis aller Wahrscheinlichkeit nach nicht als Tabellenführer gegen einen Abstiegskandidaten. Dafür ist die Aufgabe viel zu besonders und komplex: Du musst in deiner Thesis wirklich sehr viele Bewertungskriterien erfüllen und Teilaufgaben erledigen. Diese Komplexität lässt sich mit Schreibcoachings analysieren, also in bearbeitbare Häppchen verwandeln, die bisweilen sogar ordentlich schmecken.

Spreche ich allerdings mit Studierenden, klingen ihre Uniaufgaben meist gar nicht mal so schmackhaft; die Thesis-Zeit von Uniabsolventen oft sogar nach Dschungel-Camp-Mahlzeit. Die Gründe dafür liegen wohl im Unisystem.

Gründe für Schwierigkeiten bei Bachelor- und Masterarbeiten

Ist es nicht die Aufgabe der Universitäten, Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten zu lehren?

Diese Frage stellte mir mal ein Bekannter. Meine Antwort:

Absolut, eigentlich sollte es meine Leistung, das Schreibcoaching, gar nicht geben.

Mal abgesehen davon, dass ein Coaching jedem Schreiber nur helfen kann – es gibt meine Leistung und die drei Gründe hierfür sind…

Grund 1: zu wenig Fokus auf wissenschaftlichem Arbeiten im Studium

Im Wintersemester 2018/2019 studieren 2,86 Millionen Menschen in Deutschland. Eine immense Zahl, die sich in den vergangenen Jahren durchweg erhöht hat, 2008/2009 lag sie noch bei 2,02 Millionen (Quelle: Statista). Diese Erhöhung liegt auf der Hand, sprießen Hochschulen, Akademien und Fernuniversitäten doch aus dem Boden.

Alles schön und gut. Nun haben all diese Hochschularten eine Gemeinsamkeit: Nach Bologna schließen alle Studierenden mit einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit ab – alle, das ist der gemeinsame Nenner für einen Studienabschluss.

Demnach ist davon auszugehen, dass Studierende ausreichend auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Stattdessen höre ich allzu oft, dass viele Studierende vor ihrer Bachelorarbeit gerade einmal zwei bis vier Unitexte geschrieben haben. Ein Teil davon ist meist über Projektarbeiten abgedeckt, die einen wesentlich geringeren Anspruch an die Wissenschaftlichkeit als Bachelorarbeiten haben.

Ehrlich: In Klausuren, Multiple-Choice-Tests und zwanzig Vorlesungsstunden zu wissenschaftlichem Arbeiten lernst du die Komplexität der Thesis-Aufgabe nicht kennen. Mit steigenden Anforderungen an Literaturarbeit, Strukturierung, Empirie und Formulierung – um einige Bewertungskriterien zu nennen – droht am Ende des Studiums daher das böse Erwachen.

Stattdessen lernst du wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben durch wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Dazu erhältst du allerdings zu wenige Möglichkeiten, sofern du nicht an einer staatlichen Hochschule in einem geisteswissenschaftlichen Studium sitzt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Grund 2: geringerer Studierenden-Professoren-Quotient

Knapp eine Million der in Deutschland immatrikulierten Studierenden, also mehr als ein Drittel, gehören einer Fachhoschule an.

Da gerade diese Zahlen steigen, müssen Hochschulen sehr viel tun, um die Betreuung der Bacheloranden und Masteranden aufrechtzuerhalten. Dabei ist die Anzahl an Professoren nicht linear zur Studierendenzahl angestiegen. D. h., auf einen Prüfer kommen wesentlich mehr Studierende als noch vor zehn Jahren. Oder: Der Studierenden-Professoren-Quotient verringert sich.

Die Professoren haben folglich weniger Zeit für die Betreuung von Abschlussarbeiten, in Kombination mit der geringen Erfahrung vieler Studierender mit wissenschaftlichem Schreiben eine explosive Mischung.

Grund 3: weniger Zeit im berufsbegleitenden Studium

Nicht nur die Betreuer wissenschaftlicher Arbeiten haben weniger Zeit für deine Thesis, auch du selbst hast weniger Zeit, wenn du berufsbegleitend/dual studierst. Schließlich hast du dann auch noch andere Aufgaben. Ein Rechenbeispiel:

Für gewöhnlich beträgt die Bearbeitungszeit für Masterarbeiten: fünf bis sechs Monate.

Für deine Masterarbeit erhältst du 30 Credit Points.

Ein Credit Point ist mit einem Arbeitsumfang von 30 Stunden angesetzt, woraus sich ein Stundenumfang von 30 CP x 30 Stunden = 900 Stunden ergibt.

Pro Bearbeitungswoche macht das bei einer Bearbeitungszeit von sechs Monaten:

900 Stunden/(6*4,2 Wochen) = 35,7 Stunden pro Woche

Bei einer Bachelorarbeit mit zwölf Leistungspunkten und einer Bearbeitungszeit von drei Monaten ist die Thesis immer noch mit 28,5 Wochenstunden angesetzt.

Wenn du nun berufsbegleitend studierst und für deine Arbeit nicht freigestellt wirst, sollst du also neben deinem Job (35, 40 Stunden pro Woche oder doch mehr?) einen weiteren Vollzeitjob in deine Abschlussarbeit investieren?

Ein ordentliches Pensum und wissenschaftliches Arbeiten geht nicht nebenbei – weil du in aller Regel eben zu wenig Erfahrung und zu wenig Betreuung hast.

Ok, Hand aufs Herz, ganz so dramatisch ist es in den allermeisten Fällen nicht. Erstens kannst du deine Wochenstunden einfach verlängern, indem du vor der offiziellen Bearbeitungszeit die ersten Thesis-Aufgaben erledigst, zweitens gibt es das Pareto-Prinzip.

Bachelorarbeit in neun Tagen?

Das Pareto-Prinzip

Auch wenn es nicht im Sinne des Erfinders oder der Unis ist, legen die wenigsten Studierenden den kompletten Arbeitsaufwand in ihre Thesis. Sonst gäbe es nicht so viele Fachhochschulen. Stattdessen ist davon auszugehen, dass das Pareto-Prinzip auch für das Thesis-Schreiben greift.

Das Pareto-Prinzip, benannt nach Vilfredo Pareto, besagt:

Du erzielst 80 % der Lösungsqualität in 20 % der Bearbeitungszeit. Möchtest du die übrigen 20 % Qualität hinzufügen, musst du 80 % des Zeitaufwands auf dich nehmen.

80 % Lösungsqualität bedeutet in deiner Thesis eine 2,0 – erstmal gar nicht schlecht. Berechnen wir den 20%igen Arbeitsaufwand für deine Thesis ergäbe sich für eine 2,0 ein Zeitaufwand von

  • sieben Wochenstunden für eine Masterarbeit und
  • 5,7 Wochenstunden für eine Bachelorarbeit.

Wenn du viel Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten hast und deine Bearbeitungszeit voll ausnutzt, bedeutet das:

Du kannst deine Bachelorarbeit in hocheffizienten neun Achtstunden-Arbeitstagen schreiben, für deine Masterthesis bräuchtest du dieser Berechnung zufolge 22 Arbeitstage.

Geht das? Vielleicht, wenn du

  • ganz genau weißt, welche wissenschaftlichen Ansprüche du wie lösen musst, und
  • acht Stunden am Tag für neun bzw. 22 Tage am Stück voll durchziehen kannst.

Du solltest also methodisch sehr gut aufgestellt sein und deine Zeit hocheffizient nutzen. Eine Schreibblockade oder vergeudete Stunden sind hier nicht erlaubt. Außerdem darf eine 1,0 in diesem Fall nicht zwingend dein Anspruch sein.

Die genannten Gründe für Thesis-Schwierigkeiten sprechen dennoch hiergegen. Es wird kaum jemand ohne einschlägige Vorerfahrung schaffen, seine Thesis in neun oder 22 Tagen zu schreiben.

Schreibcoaching als Methode

Und hier kommt das Schreibcoaching ins Spiel. Schreibcoaching ist eine Methode, die Studierenden dabei hilft, (sehr) gute Unitexte zu verfassen. Zum Schreibcoaching für Studierende gehört immer auch das Wissenschaftscoaching, da du in der Thesis-Zeit eben nicht nur schreiben, sondern auch recherchieren, exzerpieren oder forschen musst. Beim Schreibcoaching formst du aus all diesen Aufgaben Texte, die dich schließlich zu einem überzeugenden Thesis-Text führen. Dabei bedient sich das Schreibcoaching Sprech- und Schreibaufgaben sowie Face-to-Face-, Telefon- und E-Mail-Coachings.

Schreibcoaching verfolgt drei Ziele:

  1. die Reflexion des eigenen Schreibens,
  2. die effiziente Lösung von Aufgaben und
  3. den Erfolg eines Textes, also eine starke Note.

Reflexion ist Fortschritt

Wissenschaftliches Arbeiten ist komplex. Da sollst du in drei Monaten eine 40-seitige Bachelorarbeit planen, entwerfen und schreiben, hast davor aber gerade einmal zwei wissenschaftliche Texte geschrieben. Hier kann ganz sicher nicht von Routine gesprochen werden. Und gerade dort, wo wenig Schreiberfahrung herrscht, ist die Reflektion des eigenen Tuns besonders gefragt. Damit keine Schreibblockaden auftreten und damit die Komplexität des wissenschaftlichen Arbeitens handhabbar wird.

Mit Schreibaufgaben, Tipps und Tricks sowie Motivation sorgt ein Schreibcoach dafür, dass du mal die Perspektive auf dein Tun wechselst und dein Schreiben reflektierst. Außerdem weiß er genau, was du wann getan haben solltest. Er kennt die Probleme, die bei den einzelnen Aufgaben lauern – und hat Lösungen für diese Probleme parat.

So erkennst du die Bäume auch wieder als Wald. Ich spreche hierbei gerne von Sprachbewusstheit.

Das Ziel eines Schreibcoaches in den Worten eines Studierenden:

Ich war immer wieder erstaunt, wie er mit spannenden Aufgaben und kleinen Tricks ganz neue Ideen und Ansätze herauskitzelt. So fühlte es sich an, als ob sich vieles von ganz allein entwickelt hat, obwohl er mich die ganze Zeit navigiert hat!

Zeit ist Geld

Die romantische Hollywood-Vorstellung: Nach einem ereignisreichen und erfolgreichen Leben findet der Protagonist zu sich selbst und möchte Autor werden. In einer Hütte im skandinavischen Wald schreibt er sein Manuskript, abgeschieden von der Außenwelt, hochkreativ. Nach fünf Jahren publiziert er sein Werk und während er die Frau zurückgewinnt, die er zu Beginn des Filmes gefunden und dann wieder verloren hat, wird sein Buch zum Erfolg.

Exkurs: Paulo Coelho sagt in der Sieger bleibt allein übrigens: Entweder ein Film bedient sich des klassischen Musters Mann gewinnt Frau, Mann verliert Frau, Mann gewinnt Frau zurück – in 95 % aller Filme trifft das wirklich zu – oder das Fehlen dieses Musters muss mit vielen Spezialeffekten aufgefangen werden.

Im wissenschaftlichen Arbeiten ist es genauso. Du hältst dich entweder an die klassischen Strukturen wissenschaftlichen Arbeitens oder du steckst eine Menge Zusatzaufwand in deine Arbeit – womöglich ohne wirklich besseres Ergebnis.

  • Frage: Hast du Lust, deine Thesis in sozialer Abgeschiedenheit, innerlich zerrissen und ohne Blick für etwas anderes zu schreiben?
  • Zweite Frage: Hast du dafür überhaupt Zeit?

Kreativität ist schön, Filme sind schön. Noch schöner allerdings ist effizientes und effektives Texten – finde ich. Und genau dabei hilft dir ein Schreibcoach. Er kennt Abkürzungen, wo du keine vermutest, und gibt dir ein Gefühl der Sicherheit, das deine Kreativität beflügelt.

Ein Schreibcoach schafft also Momente der Reflexion, damit du besser schreibst. Gleichzeitig sorgt er für mehr Zeit, die du dann in die Ergebnisse deiner Thesis stecken kannst. Oder in Entspannungsphasen, Sport, Hobbies etc., was dir wiederum Kraft für die nächsten Thesis- oder Job-Aufgaben gibt.

Erfolg macht Spaß

Kleine Erfolgserlebnisse, die dich motiviert halten

Zurück nach Hollywood. Was ist mit den ganzen Autoren, die ihre Kreativität nicht in ein exzellentes Werk verwandeln konnten? Kreativität ist das eine, die Umsetzung des Wissens, des Könnens und der Ideen stehen auf einem anderen Blatt. Oder wie es ein Fußballkollege mal so schön formuliert hat: „Spaß macht es, wenn wir gewinnen. Schönspielen können wir danach.“

Es ist dem Spaß dienlich, wenn du dann mal ein frühes Tor schießt. So ist es auch bei deinen Unitexten. Über kleine Erfolgserlebnisse und starke Zwischenergebnisse hilft dir Schreibcoaching dabei, deinen Text Stück für Stück zusammenzusetzen. Dadurch bleibst du motiviert am Thesis-Ball und vergeudest keine Potentiale.

Denn wie viel Spaß du beim Schreiben deiner Thesis hattest, wie viele Ideen, wie viele tolle Alternativen zu deinem Endprodukt, wie viel du kürzen musstest – alles egal, wenn es sich nicht in deinem Text widerspiegelt. Am Ende zählt das Ergebnis, dein Text. Dass du auf dem Weg dorthin keine Informationen und Ideen liegen lässt und vor allem, dass dein Text verstanden wird – dafür sorgt ein Schreibcoach. Und damit geht eine bessere Benotung einher.

Ein Schreibcoach führt dich also mit Schreibaufgaben effizient zu einem besseren Thesis-Text.

Zusammenfassung:

Ein Schreibcoach führt dich effizient zu besseren Textergebnissen, also zu (sehr) guten Thesis-Noten. Darüber hinaus motiviert er dich und gibt dir ein gutes Gefühl beim Schreiben deiner Bachelor- oder Masterarbeit.

Übrigens: In der Liste der Gründe für Thesis-Probleme scheint ein Aspekt zu fehlen: die Individualität von Themen, Prüfern, Studiengängen etc. Ich führe diesen Grund nicht auf, weil er aus meiner Sicht eine Lüge darstellt. Im kommenden Beitrag „Die Individualitätslüge – warum deine Thesis kein Sonderfall ist“ erkläre ich, warum.

 

Quellen-URLs:

  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1264/umfrage/anzahl-der-studenten-nach-hochschulart/
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199049/umfrage/anzahl-der-deutschen-studierenden-an-universitaeten-und-fachhochschulen/
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/221/umfrage/anzahl-der-studenten-an-deutschen-hochschulen/