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Unterschiede zwischen deutsch und englisch

Teil 1: die Satzebene

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„Your English is not the yellow from the egg, but it goes?”

Wenn du deine Thesis auf Englisch schreibst und dich dadurch angesprochen fühlst, solltest du jetzt die Ohren spitzen. Denn die Sprache ist das Medium, mit dem du den Inhalt deiner Abschlussarbeit transportierst. Deswegen solltest du dich keinesfalls mit einem „it goes“ zufriedengeben. Mache dir stattdessen bewusst, dass sich die englische Wissenschaftssprache nicht nur deutlich von der täglichen Umgangssprache, sondern auch vom deutschen wissenschaftlichen Schreibstil unterscheidet. Das trifft besonders auf der Satz- und Wortebene zu, weswegen eine wörtliche Übersetzung oftmals nicht optimal ist.

Nachdem ich dir schon gezeigt habe, warum es nicht schlimm ist, wenn du deine Thesis auf Englisch schreiben musst, welche Vorteile sich daraus ergeben und wie du dich darauf grundlegend vorbereiten kannst [www.thesis-blog.de/inenglishplease], möchte ich dir nun das syntaktische Handwerkszeug für eine erfolgreiche englische Thesis mitgeben. Damit kannst du sofort Nägel mit Köpfen machen und dir einen eleganten englischen Satzbau zimmern. 

Du lernst in diesem Beitrag

Welche Unterschiede es zwischen deutschem und englischem Satzbau gibt

Wie du die englische Syntax beherrschst

Komplex versus simpel

Mit einem Blick in deutsche Fachliteratur wird schnell klar, dass der deutsche Schreibstil sehr komplex ist. Dagegen bedeuten lange und vielleicht auf den ersten Blick eloquent klingende Schachtelsätze nicht automatisch mehr Inhalt und Niveau. Im Englischen kommt es darauf an, knapp und prägnant auf den Punkt zu kommen. Deswegen solltest du dich hier an die KISS-Regel halten: Keep It Short and Simple.

Für dein deutsches Auge mag diese Methode für den Anfang vielleicht zu einfach und weniger intellektuell aussehen. Besonders, wenn du vielleicht schon Abschnitte auf Deutsch vorformuliert hast und nun übersetzen möchtest. Hierbei ist nicht gemeint, dass du Fachvokabular mit einfacher Sprache ersetzt oder Verbindungswörter sowie einen variierenden Satzbau vernachlässigst. Versuche lediglich, die Sätze kürzer und weniger verschachtelt zu formulieren, als das im Deutschen der Fall ist.

Merke: Je mehr Fremdwörter ein Satz beinhaltet, desto knapper und prägnanter sollte der Satzbau ausfallen.

Beispiele (Mautner, G. (2011), S. 132-133):

„Nach der Einführung des neuen Systems…“

„After X had introduced the new system…”

„die sorgfältige Bewertung der Informationen“

„thoughtfully assessing information”

„Nach der Integration von umfangreicher Literatur anderer WissenschaftlerInnen…“

Integrating the extensive literature from other scholars…“

Zusammenfassung

Die Sprache ist das Medium, mit dem du den Inhalt deiner Thesis transportierst. Um einen angemessenen englischen Satz zu produzieren, solltest du daher auf drei strukturelle Elemente beim Satzbau achten: Formuliere deine Sätze knapp und prägnant mit Hilfe der KISS-Regel. Greife auf die „Hedging“-Methode zurück, um deine Meinung und alternative Interpretationen weniger angreifbar auszudrücken. Bevorzuge den dynamischen und handlungszentrierteren Verbalstil im Englischen anstelle des deutschen Nominalstils.

Svenja

Svenja

Anglistin und Thesis-Pilotin

Hey, ich bin Svenja. Nach über 30 Hausarbeiten auf Deutsch und Englisch an den Unis Heidelberg und Edinburgh teile ich hier meine Erfahrungen mit dir. Bei Thesis-Pilot bin ich für das Coaching englischer Abschlussarbeit und deren Lektorat zuständig.

Dafür brenne ich: Reisen, Yoga und kreatives Heimwerken à la DIY.

Das ist mir wichtig: Spaß an dem was ich tue, Zuverlässigkeit und Organisation.

Bei Thesis-Pilot sind die Preise für englische und deutsche Thesen identisch. Weil es Sinn macht, auf Englisch zu schreiben. Zudem garantieren wir euch eine Eins vorm Komma durch Coaching und Lektorat. Schaut auf www.thesis-pilot.de vorbei.

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